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Kroatien: Sommer, Sonne ...

Boot muss sein!

Schlauchboot-Parade

Schlauchboot - letzter Stand

Schlauchboot-Parade

Ja, wo isser denn? Anhängerparkplatz in Mali Lošinj, 2000.

Erstes Schlauchboot: die “Explorer II”.

Wiking Komet in der Bucht “El Buli” in der Nähe von Rosas, Spanien 1994. Man beachte den professionellen Fender in Form eines alten Motorrollerreifens!

War zum damaligen Zeitpunkt schon uralt und nicht mehr ganz dicht, aber in voller Fahrt!

Das Zephyr 304 war nicht gerade der Traum für das mitunter kabbelige Adriawasser. So erhielt es schnell den liebevollen Spitznamen “Unser U-Boot”, derweil man nämlich häufig während der Fahrt geduscht wurde.

Für zwei Personen hat es denn gerade so gereicht. Mit Reservekanister, Strandtasche und Sonnenschirm war dann aber die Zuladungsgrenze erreicht.

Etwas Größeres musste her: ein Callegari Albatros, knapp 5 Meter lang und mit 55 PS Motor, gesteuert von der Pinne!

Brachte uns auch schon einmal 40 Kilometer übers offene Meer ...

Leider gab der Johnson des Callegari - die Vorbesitzer hatten bereits mittels Klebematerial einen Riss im Motorblock geflickt und dieses Geheimnis unredlicherweise beim Verkauf für sich behalten - den Geist auf. Das nächste Boot sollte zudem wieder ein Steuerrad haben. Es wurde ein Pischel Bolero 440 TS mit 35 PS Johnson. Leider erwies sich das Boot im rauheren Wasser als untauglich bzw. als echter Rückgratbrecher. Gut geeignet für flache Binnengewässer und zudem schön anzuschauen. Wir hatten jedenfalls mehr erwartet ...

Also wieder raus aus dem Wasser und was Neues gesucht ...

Das Gugel Touring Plus wurde unser erstes RIB-Schlauchboot, also eines mit festem GFK-Rumpf und umlaufenden Schläuchen. Im Vergleich zum konventionellen Schlauchboot ein Traum an Fahrkomfort!

Aber wieder die von mir so wenig geliebte “deutsche” Bauweise: Lenkrad vorn im Bug, dazu allerlei Bügelwerk, eine Bugreeling (gerade bei einem Schlauchboot unverzichtbar ;-)) und weiteres Zubehör wie z.B. ein Sonnenverdeck, das wir aus Platz- und Funktionsgründen abmontierten bzw. gleich zu Hause ließen - form follows function!

Leider ist man ja häufig von Überlegungen zwangsgeleitet wie: “Lohnt sich das denn überhaupt für die drei Wochen Urlaub?”
Oder schlimmer: “Habe ich genug Geld?”
Gerade der letzte Punkt kann den Bootseigner schnell bekehren und wieder den Wanderurlaub in Österreich buchen lassen. Wer heute einen Blick in die einschlägigen Prospekte und in die kleingedruckten Preislisten der Luftboothersteller wirft, mag sich fragen, ob er sich nicht vielleicht lieber einen neuen und größeren PKW zulegen sollte, zumal sich dieser ganzjährig nutzen ließe! Da stellt man fest, dass es Schlauchboote zu kaufen gibt, die mit großdimensionierten Motoren die 100.000 Euro-Schwelle problemlos überspringen (nicht DM, sondern €).

Auch wir haben lange überlegt und sind schließlich bei einem polnischen Hersteller gelandet. Für vertretbares Geld (sofern das bei einer Nutzungsdauer von zwanzig Tagen im Jahr überhaupt möglich ist) haben wir zum ersten Mal ein ungebrauchtes Boot erstanden, mit Steuerstand, GFK-Rumpf, 4,80 Meter Länge, Hypalon-Schläuchen und einigen weiteren Annehmlichkeiten. Nicht zu vergessen ein Viertakt-Außenbordmotor, der leiser und geruchsneutraler seinen Dienst verrichtet, als die von uns zuvor bewegten Zweitaktmotore. Dass er dabei auch noch deutlich sparsamer war (und hoffentlich bald wieder sein wird), soll nicht unerwähnt bleiben: ca. 5,5 Liter bei 3/4 Gas in der Stunde verteilte die Einspritzpumpe auf die drei Zylinder. Dabei lief das Boot ca. 30 km/h (oder für den Nautiker: gut 16 Seemeilen/h).

Wer sich das Bötchen anschauen möchte ... bitte sehr...
oder die Homepage des dt. Importeurs aufsuchen, die sich im
Link-Verzeichnis findet!

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